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Über Jahre hinweg haben Linux-Anwender sich daran gewöhnt, dass die Standardhardware in ihren Systemen unter Linux gut funktioniert. Im Jahr 2023 zicken nun ausgerechnet Webcams herum, die im Homeoffice massiv an Verbreitung gewonnen haben. Schuld sind ein neuer, eigentlich gut gemeinter Standard und der Chipkonzern Intel.
Linux und Hardware, das war nicht unbedingt immer ein entspanntes Thema. Noch vor 20 Jahren ging man nicht mal eben zum Computerhändler des Vertrauens und kaufte ein beliebiges Gerät. Wer sicherstellen wollte, dass die Neuerwerbung mit dem freien Betriebssystem gut zusammenspielen würde, hatte oft Wochen sehr ausführlicher Recherchen vor sich: Welche Chipsätze wurden unterstützt? Funktionierten auf mobilen Geräten elementare Funktionen wie Suspendto-RAM? Wie stand es mit Modems oder mit Sound- und WLAN-Karten?
Wer nicht sorgfältig prüfte, bevor er sich lange band, stand im…