Jeden Morgen, wenn mich mein Radio weckt, höre ich gleich, in welcher außergewöhnlichen Zeit wir uns befinden. Corona-Pandemie, Krieg in der Ukraine, Inflation, Preisschock, Flug- und Zugchaos, Gasknappheit, Klimakrise. Ich könnte noch mehr aufzählen. Mittlerweile habe ich das Gefühl, es kommt nicht eine Krise nach der anderen, sondern sie schieben sich so wie tektonische Scheiben übereinander, die sich gegenseitig verstärken – und sie werden so bald nicht enden. Auch in dieser Hinsicht befinden wir uns in einer Zeitenwende, und diese Ausgangslage verhindert das, was wir uns während der Pandemie so sehnlichst gewünscht haben: zurück zu einer Normalität zu kommen.
Die Welt ist aus den Fugen. Die Politik weiß das, sagt es aber so noch nicht. Manchmal habe ich den Eindruck, weil ihr für die neue Lage die Worte fehlen. „Krise…