Der aktuelle KI-Boom hat schon viele Krisen ausgelöst wie einen Job-Abbau, hohen Energieverbrauch oder das ungefragte Abgreifen jeglichen Online-Contents. Zugleich reißt er massenhaft Ressourcen an sich, die normalerweise an anderen Stellen benötigt werden wie nicht zuletzt Speicherchips, ohne die sich die neuen großen KI-Datenzentren nicht betreiben lassen. Das wirkt sich zunehmend auf die Preise aus, denn Speicher wird weltweit knapp.
Gegenüber dem asiatischen Onlinemagazin Digitimes hat Pua Khein-Seng, Chef von Phison, des wichtigsten Auftragsfertigers von SSDs für Marken wie Adata, Corsair und Seagate, konkrete Zahlen genannt: Die SSD-Hersteller hätten im Juli noch 4,80 US-Dollar für normale TLC-NAND-Chips mit einer Speicherkapazität von 1 TBit gezahlt, aber nun würden sie schon für 10,70 US-Dollar vertrieben – Tendenz stark steigend. Auch Konkurrent Sandisk hatte bekannt gegeben, dass er seine Preise im November um…