Liebe Leser,
„Zero Trust“ ist mehr als ein IT-Sicherheitskonzept – es ist ein Prinzip unserer digitalen Realität. Es besagt: Vertrauen wird nicht blind gewährt, sondern muss bewiesen werden. Ein Gedanke, der aktueller nicht sein könnte, wenn man Mark Zuckerbergs Entscheidung betrachtet, bei Meta auf Faktenprüfer zu verzichten – eine Praxis, die Elon Musk bei X (ehemals Twitter) bereits eingeführt hat. Die Folgen? Ein Wildwuchs an Desinformation, der die Grenze zwischen Wahrheit und Lüge auflöst. Faktenprüfer sind keine Perfektionisten, aber sie setzen einen Mindeststandard in der Flut digitaler Informationen. Ohne diese Instanz werden soziale Netzwerke zu chaotischen Plattformen, die gezielte Desinformation, Hass und Spaltung fördern. Fake News verbreiten sich schneller als Wahrheiten – ein Fakt, der Demokratien und gesellschaftlichen Zusammenhalt massiv gefährdet. Zuckerbergs Entscheidung mag wirtschaftlich getrieben (und politisch motiviert) sein,…
