„In den Jahren im Profiboxport, als ich Kämpfe für die Klitschko-Brüder mitorganisiert habe, ist mir immer wieder eines bei Wladimir Klitschko aufgefallen: Wenn es unübersichtlich und chaotisch wurde, wurde er völlig ruhig. Nicht nur im Boxring, sondern auch, wenn wir zu spät zum Flughafen losfuhren, wenn auf der Matte nicht das richtige Logo unseres Werbepartners war. Die meisten Menschen reagieren dann emotional, suchen nach einem Schuldigen. Er nicht, das war eines der wichtigsten Learnings, das ich für mich angenommen habe: die Situation akzeptieren, wie sie ist, und herausfinden, was jetzt möglich ist, wer mich unterstützen kann. Kühl bleiben, strategisch denken, Gefühle runterdimmen. Ein Ordnungssystem, das Kopf und Bauch verbindet. Denn wenn man innerlich bei sich ist, strahlt man selbst Ruhe aus, das überträgt sich auf alle Beteiligten. Auch wichtig: sich…
